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Kinder beim Sprachen lernen unterstützen

Tipps Sprachen lernen für KinderDie Frühförderung von Kindern macht auch vor Sprachen nicht Halt. Kein Wunder, ist es doch wissenschaftlich bewiesen, dass Kinder nie wieder so leicht Sprachen erlernen wie in jungen Jahren. Bereits im Grundschulalter bieten sich entsprechende Möglichkeiten, Fremdsprachen spielerisch zu erlernen, während in der weiterführenden Schule das Thema Sprache bereits in vielfältigen Förderbereichen aktuell ist. Doch wie fördert man sein Kind beim Fremdsprachen lernen, ohne es zu überfordern? Spaß am Lernen und Learning-by-Doing können die passenden Lösungsansätze sein.

Kindliche Neugierde: Wie heißt denn das?

Je früher Kinder mit anderen Sprachen in Verbindung kommen, desto leichter lässt sich die kindliche Neugierde für erste Lerneffekte nutzen. Entsprechend der altersgemäßen oder individuellen Aufmerksamkeitsspanne können Sie dem Kind spielerisch die ersten Vokabeln und Lieder in der Fremdsprache nahe bringen. Achten Sie darauf, dass die Themenbereiche mit den Interessen des Kindes zusammenhängen. Dann dürfte es nicht lange dauern, bis das Kind selbst weitere Vokabeln "einfordert". Bleiben Sie bei kleineren Kindern stets locker und spielerisch. Je mehr das Sprachelernen zum Zwang wird, desto schneller geht die Freude am Lernen verloren.

Da inzwischen schon viele Grundschulen mit ersten Sprachübungen für Englisch oder Französisch beginnen, können Sie als Eltern diese Inhalte aufgreifen und im Alltag aufnehmen. Die fremdsprachlichen Namen für Lebensmittel von "Potato" bis "Milk" können beispielsweise beim Tisch decken zu einem lustigen Frage-Antwort-Spiel werden. Altersgerechte Lieder und Geschichten in der Fremdsprache werden inzwischen auch über Gesellschaftsspiele, Kinderzeitschriften, Bücher und Hörbücher angeboten sowie in Kinderserien und PC-Spielen verwendet (z.B. von Disney "Dora" - Englisch, "Diego" - Spanisch).

Fremdsprache in der Schule: Notendruck und Lernzwang?

Wird das Kind älter, wird auch das Erlernen von Sprachen zu einem Aspekt, der der Notenvergabe unterliegt. Je früher ein Kind die Freude an Fremdsprachen erlernt, desto einfacher ist es zumeist auch, den Spaß am Weiterlernen zu fördern. Doch nicht immer reicht dies aus, um am Ende ein Zeugnis mit guten Noten in Englisch und/oder Französisch zu erreichen. Sorgen Sie entsprechend für ein Lernumfeld, das zum Lerntypus des Kindes passt: Musikbegeisterte Jugendliche können beispielsweise durch das Übersetzen von Liedtexten ein wenig mehr Motivation zum Sprache lernen erhalten. Bringen Sie, sofern nicht ohnehin vorhanden, Ruhe und feste Regeln in die Lernzeiten, die jedoch auf den Lerntypus abgestimmt werden. Lernt Ihr Kind am besten bei Bewegung, soll es sich beim Vokabeln lernen ruhig durch den Raum bewegen dürfen oder die Vokabeln beim Joggen über den MP3-Player hören dürfen. Ist das Kind hingegen eher der audiovisuelle Typ, können auch Filme in der Fremdsprache ein Anreiz zum Sprache lernen sein.

Förderlich ist auch in diesem Alter die Verknüpfung von persönlichen Interessen mit der Fremdsprache, aber auch das eigene Vorbild: Wenden Sie im Urlaub selbst die fremde Sprache an, sofern möglich, lernen Sie gemeinschaftlich bei Sprachreisen sowie beim direkten Kontakt mit Muttersprachlern. So bieten beispielsweise die häufig sehr aktiven Gemeinschaften im Bereich der Städtepartnerschaften eine schöne Variante, das Land, die Menschen und somit auch die Sprache aktiv und realitätsnah kennenzulernen.

Sollten dennoch alle Bemühungen rund um das Erlernen der Fremdsprache scheitern, kann die professionelle Nachhilfe der richtige Weg sein. Achten Sie jedoch auch in diesem Fall darauf, dass Ihr Kind sich im Rahmen der gewählten Einrichtung, beim Nachhilfelehrer gut aufgehoben fühlt. Denn nur so können Sie Ihr Kind richtig unterstützen und dafür sorgen, dass trotz aller Schwere beim Lernen die Freude an der neuen Sprache im Vordergrund bleibt.

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