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Der amerikanische Traum: Leben und Arbeiten in den USA

Freiheitsstatue in New York

Wer einen längeren Aufenthalt in den USA plant, sollte sich genau überlegen, wozu dieser dienen soll: Vielleicht sind nur einige Jahre gewollt, um neue Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln? Vielleicht soll es ein Auswandern für immer sein? Geht die Initiative von einer deutschen Firma aus, die einige ihrer Mitarbeiter in die USA entsendet, oder muss sich der Auswanderer selbst eine Arbeit suchen?

Einreise und Aufenthaltsgenehmigung

Je nach Grund und Länge des Aufenthalts gibt es unterschiedliche Einreisebestimmungen. Seit 2009 benötigen alle Einreisenden eine elektronische Einreisegenehmigung. Über die ESTA (Electronic System for Travel Authorization) wird per Online Formular die Reisegenehmigung beantragt. Man unterscheidet zwischen einer Einreise ohne Visum, bei einem Aufenthalt unter 90 Tagen, einer Einreise mit Nicht-Einwanderer-Visum für einen begrenzten Aufenthalt in den USA (z.B.Studienaufenthalt) und einer Einreise mit Einwanderer-Visum für Personen die einen längeren Aufenthalt planen mit dem Ziel eine „Permanent Resident Card", auch Green Card genannt, für einen dauerhaften Aufenthalt zu erhalten. Da sich die Einreisebestimmungen schnell ändern können, ist es sinnvoll, sich im Vorfeld mit genügend Vorlaufzeit beim zuständigen Konsulat über die aktuellen Einreisebestimmungen für die USA zu erkundigen.

Wirtschaft

Die Vereinigten Staaten sind die größte Volkswirtschaft der Welt und viele deutsche Unternehmen sind entweder selbst auf dem amerikanischen Markt vertreten oder unterhalten Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen vor Ort. Nach einem deutlichen wirtschaftlichen Rückgang während der Finanzkrise, stieg im Jahr 2012 das Bruttoinlandprodukt um 2,2% - somit lag das Wirtschaftwachstum über dem Wert von 2011 (1,8%).

Arbeitsbedingungen

Für Westeuropäer erscheint die Umgangsweise in den USA, auch unter Kollegen, sehr locker. Trotzdem sollte jeder Neuankömmling anfangs besser zurückhaltend sein. Gerade in gehobenen Positionen wird sehr viel Wert auf förmliche, gepflegte Kleidung gelegt.

Amerikaner arbeiten hart. In der Regel erledigen sie während ihres bis zu zehn Stunden dauernden Arbeitstages ein enorm hohes Pensum. Außerdem gibt es viel weniger Urlaub als in Europa, der in vielen Unternehmen noch nicht einmal bezahlt wird.

Tipp: Zahlreiche Leistungen des Arbeitgebers sind in den USA Verhandlungssache! Es lohnt sich also, bestens vorbereitet und mit ganz konkreten Vorstellungen zum Einstellungsgespräch zu erscheinen!

Die soziale Absicherung

Wer in die USA auswandert, verabschiedet sich gleichzeitig vom deutschen sozialen Sicherungssystem. Natürlich gibt es auch dort staatliche Sozialleistungen, wie beispielsweise eine Rentenversicherung (Social Security oder Medicare, eine Krankenversicherung für ältere Personen und Kranke). In einigen Bundesstaaten existiert sogar eine Art Arbeitslosenversicherung. Allerdings sind diese Maßnahmen immer an bestimmte Bedingungen geknüpft und keinesfalls bedarfsdeckend. Wer es sich leisten kann, setzt deshalb auf die private Absicherung und sieht die staatlichen Programme lediglich als Ergänzung.

Fazit: Es ist abwegig zu glauben, man könne "einfach mal so" in die USA fliegen und dort den Traum "Vom Tellerwäscher zum Millionär" ausleben. Neuankömmlinge müssen für die neue Kultur und Lebensweise, die ihnen dort begegnet, offen sein. Für alle, die diese Herausforderungen annehmen, kann die Reise bei guter Vorbereitung eine lohnenswerte Erfahrung sein, denn sie erweitert den persönlichen Horizont und bringt ungeahnte Möglichkeiten mit sich.

Links zu Arbeiten und Leben in den USA:

Auslandsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit
www.talkaboutusa.com - Forum rund um die USA und das Arbeiten in den Staaten
www.usatipps.de - Informationssammlung über die USA
Amerikanische Botschaft in Deutschland
Deutsche Botschaft in den USA

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