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Berlitz

Staatliche Förderung von Weiterbildung

FörderprogrammeZur Sicherstellung des Arbeitsplatzes und zur Verbesserung der eigenen beruflichen Chancen ist lebenslanges Lernen unerlässlich. Die Fülle an Weiterbildungsangeboten für die fachspezifischen und individuellen Kompetenzen bieten hier vielfältige Möglichkeiten. Gut zu wissen, dass auch von staatlicher Seite und von Seiten der Europäischen Union das Thema Weiterbildung einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert einnimmt und der Staat Fördermöglichkeiten bietet, die es jedem ermöglichen sich fortzubilden und seine Stellung am Arbeitsmarkt zu verbessern.

Mindestens eine Fremdsprache ist wünschenswert

Um die berufliche Karriere voran zu treiben, ist heutzutage die Beherrschung mindestens einer Fremdsprache unumgänglich. Im Zuge einer sich immer weiter fortschreitenden, internationalen Vernetzung, ist professionelle Sprachkompetenz gefragter denn je. Sie bietet häufig das Sprungbrett für die eigene berufliche Karriere. Wer sich im Bereich der Fremdsprachen weiterbilden möchte, sollte sich daher im Vorfeld über staatliche Förderprogramme informieren.

Extraurlaub für die Bildung

In 12 von 16 Bundesländern haben Arbeitsnehmer einen Rechtsanspruch auf die Inanspruchnahme von Bildungsurlaub. Der vom Staat gewährte Extraurlaub ermöglicht dem Arbeitnehmer sich auf eigene Kosten fortzubilden und zwar bei Erhalt aller Bezüge. Hierfür stehen bis zu 5 Tage im Jahr für die eigene Fortbildung zur Verfügung. Berlitz, als ISO-zertifizierter Bildungsträger, bietet als Bildungsurlaub einwöchige Intensiv-Sprachkurse in verschiedenen Sprachen an.

Mit der Bildungsprämie bis zu maximal 500 Euro vom Staat erhalten

Mit der Bildungsprämie werden 50% der beruflichen Weiterbildung bis zu einem Betrag von 500 Euro bezahlt. In den Genuss dieser Unterstützung, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gewährt werden, können viele Selbständige und Angestellte kommen. Ein Anspruch auf diese staatliche Unterstützung besteht immer dann, wenn eine berufliche Weiterbildung in Frage kommt und gesucht wird. Die Voraussetzung ist ein zu versteuerndes Jahreseinkommen (in den letzten zwei Jahren), das bei Einzelpersonen höchstens 20.000 Euro, bei Ehepaaren 40.000 Euro betragen darf. Weiterhin muss entweder als Angestellter oder Selbständiger eine wöchentliche Erwerbstätigkeit von 15 Stunden vorliegen. Alle zwei Jahre kann diese Bildungsprämie ohne bürokratische Hindernisse beantragt werden.

Regionale Förderprogramme

In vielen Bundesländern (Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein u.a.) gibt es zusätzliche regionale Förderprogramme, deren Ziel die Unterstützung privater und betrieblicher Weiterbildung ist. Die Unterstützung können in aller Regel Beschäftigte in einem Unternehmen mit bis zu 250 Angestellten in Anspruch nehmen, die älter als 45 Jahre sind. Sowohl Fach- und Führungskräfte als auch Minijobber und Frauen und Männer in Elternzeit haben häufig einen Anspruch auf diese Unterstützung, die Weiterbildungskosten zur Hälfte, höchstens aber bis zu einem Betrag von 500 Euro gewährt. Die lokalen Berlitz Center können, bei Interesse, detaillierte Auskunft erteilen.

Alle Informationen sind auch unter www.berlitz.de/de/foerderung/kurse-fuer-beschaeftigte/ nachzulesen. Grundsätzlich gilt, dass Weiterbildungskosten immer dann steuerlich absetzbar sind, wenn ein beruflicher Bezug vorliegt. Das betrifft sowohl die Kursgebühren als auch die Arbeitsmaterialien sowie die Fachbücher.

 

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