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Eschborn, 12. September 2005 - Bildungscontrolling lohnt sich

Wie Unternehmen den Erfolg von Weiterbildungsmaßnahmen messen können

Der Kostendruck in Unternehmen ist überall spürbar. Auch bei Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter wird oft gezögert, denn Verantwortliche stellen sich die Frage: Lohnt sich diese Maßnahme und was nutzt sie dem Unternehmen? Dies herauszufinden ist Sache des Bildungscontrollings. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter und was muss man beachten?

"Bildungscontrolling hat zwei Seiten", sagt Dr. phil. Egbert Schwarz, Pädagogischer Leiter der Sprachschule Berlitz in Düsseldorf, "eine pädagogische und eine betriebswirtschaftliche. Das Ziel ist es, eine optimale Relation zwischen Qualität und Quantität zu erreichen." Doch laut einer Studie des Bundesinstitutes für Berufsbildung achten die wenigsten Unternehmen darauf. Sie ermitteln entweder den Qualifizierungsbedarf ihrer Mitarbeiter oder ergreifen Maßnahmen zur Erfolgskontrolle oder erfassen die Weiterbildungskosten. Doch alle Komponenten zusammen sind wichtig, um eine Weiterbildungsmaßnahme wirklich bewerten zu können.

Beispiel Fremdsprachenunterricht: Wie kann man hier den Erfolg messbar machen? Zunächst geht es um die pädagogische Seite: Bietet die Sprachschule die Gestaltungsprinzipien eines modernen Fremdsprachenunterrichts wie zum Beispiel Ganzheitlichkeit (Lernen mit allen Sinnen) oder Prozessorientierung (Sprachlernprozess und Lernstrategien)? Wie setzt sie diese Prinzipien im Unterricht um? Welche Instrumente bietet die Sprachschule, um den Lernerfolg sichtbar zu machen? "Bei Berlitz ist der Weg des Kunden von A-Z systematisch geplant. Am Anfang steht die Bedarfsanalyse, am Schluss ein Test mit Zertifikat. In der Zwischenzeit bekommt der Kunde kontinuierlich Rückmeldungen zu seinem Lernfortschritt", sagt Herr Schwarz.

Zur Ermittlung des betriebswirtschaftlichen Nutzens für ein Unternehmen gibt es eine Reihe von Kennzahlen wie zum Beispiel die Weiterbildungs-rendite (durch Weiterbildungsmaßnahmen erzielte Erträge/eingesetztes Kapital in Form der Weiterbildungsinvestition) oder die Weiterbildungskosten pro Tag pro Teilnehmer. Aber auch Befragungen der Teilnehmer und deren Vorgesetzten im Rahmen einer Transfersicherung zeigen, ob sich der Unterricht für das Unternehmen gerechnet hat. "Wir haben seit über 125 Jahren Erfahrung im Bereich Sprachtraining. Kunden versichern uns immer wieder, dass es sich im Geschäftsleben lohnt, die Sprache des Anderen zu sprechen".

"Checkliste" Strategisches Bildungscontrolling
Diese Punkte müssen innerhalb des Bildungszyklus berücksichtigt werden:
Zielbestimmung, Bedarfsanalyse, Konzeption, Realisierung, Kostenplanung, Erfolgskontrolle und Transfersicherung (wie kann das Gelernte im Unternehmen angewandt werden?)

Dr. Egbert Schwarz referiert am 13. September 2005 um 9.30 Uhr auf der Zukunft Personal in Köln über das Thema Bildungscontrolling und effizienter Fremdsprachenunterricht. Fragen können zudem auch bei Berlitz in Halle 13 Stand B13 beantwortet werden.


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